Kurzarbeit in der Corona-Krise
Kurzarbeit wegen Virus
Kurzarbeit wegen Corona – vereinfachtes Verfahren bis April.

Im Zuge der Corona-Krise ist es für viele Betriebe unumgänglich Kurzarbeit einzuführen. Sei es aufgrund behördlicher Anordnungen zur Ladenschließung, Lieferengpässen oder dem Wegbruch von Aufträgen. Nahezu jede Branche ist betroffen. Wenn Umsatzeinbrüche drohen oder bereits eingetreten sind, ist die Beantragung von Kurzarbeitergeld eine günstige Möglichkeit, den Schaden für das Unternehmen möglichst gering zu halten. Sehr frühzeitig hat die Bundesregierung den Zugang zum Kurzarbeitergeld erleichtert.

BVerfG hebt Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe auf

Selbstbestimmtes Sterben – viele Menschen, die eine Patientenverfügung aufgesetzt haben, möchten nicht künstlich, von Maschinen am Leben erhalten werden. Doch eine Patientenverfügung kommt immer erst dann zum Einsatz, wenn der Patient nicht mehr entscheidungsfähig ist. Die passive Sterbehilfe durch das Abschalten von Geräten oder die Einstellung künstlicher Ernährung kann von jedem Bürger im Vorfeld detailliert festgelegt werden. Doch je nach Art der Erkrankung kann ein langer, qualvoller Leidensweg vor dem Punkt stehen, an dem der Patient sein Bewusstsein verliert. Wenn medizinisch gesehen keine Aussicht auf Heilung besteht, sehen solche chronisch schwer erkrankten Patienten den ärztlich begleiteter Suizid als einzige Möglichkeit selbstbestimmt aus dem Leben zu scheiden. Nun hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) zur Problematik des begleiteten Freitodes entschieden.

Steuererklärung 2020: Diese Änderungen müssen Sie kennen

Steuererklärung
Die Steuererklärung für das 2019 enthält neue Formulare.

Das Steuerjahr 2020 steht vor der Tür! Sie können gleich im Januar mit Ihrer Steuererklärung für 2019 beginnen. In diesem Jahr enthalten die amtlichen Vordrucke einige Änderungen: So wurde der Mantelbogen auf zwei Seiten gekürzt. Alle Angaben zu  „Sonderausgaben“, „Außergewöhnliche Belastungen“, „Haushaltsnahe Aufwendungen“ und „Sonstiges“ machen Sie nun ein gesonderten Anlagen. Wenn Sie in einem Arbeitsverhältnis stehen, hat das Finanzamt bereits viele Daten von Ihrem Arbeitgeber oder Ihrer Krankenkasse auf elektronischem Wege erhalten. Solche Daten müssen Sie daher gar nicht mehr in die Vordrucke eintragen. Es sei denn, es haben sich bei Ihnen Änderungen ergeben. Alle entsprechenden Zeilen sind in den Steuervordrucken mit einem “e” gekennzeichnet. 

Mindestlohn 2020: Das müssen Arbeitgeber jetzt wissen

Arbeitsrecht
Der gesetzliche Mindestlohn erhöht sich 2020 um 16 Cent.

Beschäftigte, die bisher den Mindestlohn von 9,19 Euro erhalten haben, bekommen im neuen Jahr 16 Cent mehr in der Stunde. Der neue Mindestlohn beträgt 9,35 Euro brutto. Damit liegt Deutschland zwar weiterhin hinter Belgien, Irland, den Niederlanden, Frankreich und Spitzenreiter Luxemburg, allerdings nur im Hinblick auf den gesetzlichen Mindestlohn.  Für viele Berufsgruppen wurden  tariflich weitaus höhere Mindestlöhne vereinbart. Weit über dem gesetzlichen Mindestlohn liegt etwa das Dachdeckerhandwerk sowie das Elektrohandwerk, aber auch der Bereich Geld- und Werttransport oder pädagogische Mitarbeiter. Unter dem Mindestlohn darf 2020 keine Berufsgruppe mehr bezahlt werden. Die Übergangsfristen sind jetzt abgelaufen.

Das ändert sich 2020 für Mieter, Vermieter und Makler

Im neuen Jahr stehen einige Gesetzesänderungen an, die für bestehende Mietverhältnisse relevant sind. Besonders Mieter und Käufer von Einfamilienhäuser können von den Neuerungen profitieren. Wir haben die wichtigsten Regelungen für Sie zusammengefasst.

Die neue WISO Steuersoftware 2020 ist da

Die neue Wiso Steuersoftware 2020 ist online! Ihre Steuererklärung für das Steuerjahr 2019 können Sie ab heute ganz entspannt vorbereiten. 

Was bringt das Angehörigen-Entlastungsgesetz?

elternunterhalt
Das Angehörigen Entlastungsgesetz bringt vielen Familien Erleichterung.

Wenn die Eltern pflegebedürftig werden, stellt das für viele Familien eine hohe finanzielle Belastung dar. Insbesondere in Fällen, in denen die Einkünfte und das Vermögen der Eltern nicht dazu ausreichen, Heim- und Pflegekosten zu bezahlen. Denn dann greift die sogenannte Elternunterhaltspflicht. Nach derzeitiger Rechtslage bleibt für den Unterhaltspflichtigen dann gerade mal ein Mindestselbstbehalt von 1.800 Euro im Monat. Durch das Angehörigen-Entlastungsgesetz soll sich dies nun ändern.

Digitale Krankmeldung kommt

Krankmeldung
Kranke Arbeitnehmer müssen zukünftig nicht mehr zur Post um ihren Krankenschein zu verschicken.

Nun ist es amtlich: Künftig müssen Arbeitnehmer ihre ärztliche Krankschreibung nicht mehr in Papierform an den Arbeitgeber und an die Krankenkasse schicken. Stattdessen wird die elektronische Krankschreibung eingeführt, so eine künftige Regelung im Bürokratieentlastungsgesetz. Der Arbeitgeber soll dann auf Abruf digital von der Krankenkasse über den Beginn der Arbeitsunfähigkeit informiert werden. Es bleibt allerdings noch gut ein Jahr bis die Regelung in Kraft tritt. Bis 2021 bleibt es für alle Beteiligten noch beim bisherigen bürokratischen Aufwand. Arbeitnehmer müssen sich weiterhin an die gesetzlichen, betrieblichen oder tariflichen Vorgaben halten, um unentschuldigte Fehltage zu vermeiden. 

Steuer 2018: Zwei Monate mehr Zeit bei Beratung

Abgabefrist einkommenssteuererklärung
Ab 2019 bekommen Steuerpflichtige mehr Zeit für Ihre Steuererklärung.

Sie wollten Ihre Steuererklärung 2018 selbst erstellen, haben aber die Frist zum 31. Juli verpasst? Dann können Sie den pauschalen Verspätungszuschlag von mindestens 25 Euro pro angefangenem Monat umgehen, wenn Sie sich noch professionelle Unterstützung suchen. Der Abgabetermin für Steuerpflichtige, die sich steuerlich beraten lassen, fällt auf den 28.02.2020. Früher musste die Erklärung spätestens zum Jahresende beim Finanzamt sein. Die Gesetzesänderung bedeutet für Sie zwei Monate mehr Zeit. 

Rauchmelder: Eigentümergemeinschaft entscheidet

rauchmelder pflicht wohnungeingentum
Sicherheitsrisiko Feuer: Wohnungseigentümer dürfen nicht auf eigene Rauchmelder bestehen.

In nahezu allen Bundesländern ist das Anbringen von Rauchmeldern in Wohngebäuden unterdessen Pflicht. Viele Bürger haben in ihren Räumen bereits vor der gesetzlichen Regelung Rauchmelder installiert, um sich im Falle eines Brandes abzusichern. Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs müssen sicherheitsbewusste Bewohner nun doppelt zahlen.