Die neue 20-Euro-Banknote ist da!

Banknote 20 Euro
So sieht sie aus – die neue 20 Euro-Banknote

Seit dem 25.11.2015 ist der neue 20-Euro-Schein im Umlauf. Die Scheine werden alle nacheinander ausgetauscht. Die erste Serie wird im laufe der Zeit durch die Europa-Serie vollständig ausgetauscht. So können die in der Banknoten-Technologie gemachten Fortschritte berücksichtigt und die verbesserten Sicherheitsmerkmale verwendet werden.

Fälschern wird damit das Handwerk deutlich schwerer gemacht. Der zwanziger war bisher der meist gefälschte Euro-Schein. Das liegt nicht zuletzt daran, dass ein 20-Euro-Schein viel seltener auf seine Echtheit geprüft wird, als die 100- oder 200-Euro-Scheine. Die neuen Scheine sind nicht nur schwieriger zu fälschen, sondern auch haltbarer als die erste Serie. Die Banknoten werden deshalb länger im Umlauf bleiben können. Dadurch werden sich auch die Auswirkungen der Geldscheine auf die Umwelt verringern.

Als besonderes Sicherheitsmerkmal der Europa-Serie gilt das Porträt der mythologischen Gestalt Europa. Der griechischen Mythologie zufolge war Europa eine Königstochter, in die sich der in einen Stier verwandelte Zeus verliebte. Er entführte Europa auf seinem Rücken und schwamm mit ihr nach Malta auf der Insel Kreta. Seit dieser Sage wurde der fremde Erdteil nach Europa genannt.

Die Farben aller sieben Stückelungen bleiben unverändert. Auch die einer Banknote zugeordneten Baustile bleiben erhalten. Auf dem 5-Euro-Schein sind Motive der Klassik abgebildet. Auf dem 10-Euro-Schein Motive der Romantik, dem 20-Euro-Schein Motive der Gotik, dem 50-Euro-Schein Motive der Renaissance, dem 100-Euro-Schein Motive des Barock und Rokoko, auf dem 200-Euro-Schein Motive der Eisen- und Glasarchitektur des 20. Jahrhunderts und auf dem 500-Euro-Schein die moderne Architektur des 20. Jahrhunderts.

Auf den neuen Scheinen werden auch die Länder berücksichtigt die erst nach Einführung der ersten Serien der Europäischen Union beigetreten sind. So wurde der Name der Währung (Euro) durch den Beitritt Bulgariens in der kyrillischen Schreibweise hinzugefügt. Auch die auf den Banknoten zu sehende Europakarte wurde um Malta und Zypern ergänzt.