Kündigung des Fitnessstudio wegen gesundheitlicher Probleme

Kündigung Fitnessstudio Gesundheit Probleme
Bescheinigung über Sportunfähigkeit reicht bei Kündigung des Fitnessvertrages aus

„Ich habe mich bei einem Fitnessstudio angemeldet. Jetzt habe ich wieder Knieprobleme und kann nicht mehr trainieren. Kann ich sofort kündigen?“

Grundsätzlich ist die Kündigung eines Fitnessvertrages aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen möglich, so die Rechtsprechung. Eine Erkrankung kann als wichtiger Grund für eine außerordentliche Kündigung genannt werden. Voraussetzung ist, dass die Erkrankung nicht nur vorübergehend besteht. Auf Verlangen des Fitnessstudios muss ein entsprechendes ärztliches Attest vorgelegt werden. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat allerdings entschieden, dass Klauseln eines Fitnessstudios unwirksam sind, wenn vom Kunden ein Attest gefordert wird, das die genaue Art der Erkrankung bezeichnet (Az. XII ZR 42/10). Denn durch eine solche Klausel wird der Kunde unangemessen in seinem Kündigungsrecht beschränkt.

Kündigung einer Kreditkarte: Was ist zu beachten?

Kündigung Kreditkarte beachten AGB
Die Kündigungsfrist für eine Kreditkarte ist meist in den AGB geregelt
Die Gründe weshalb ein Verbraucher seine Kreditkarte kündigen möchte sind vielfältig. Nicht zuletzt wird oftmals gekündigt, weil ein anderer Anbieter bessere Konditionen für einen Kreditkartenvertrag verspricht. An eine Kündigung werden dabei keine hohen Anforderungen gestellt. Wichtig ist, dass die Kündigung schriftlich erfolgt. Nur durch eine schriftliche Kündigung kann der Vertrag mit der Bank oder dem Kreditkartenunternehmen wirksam gekündigt werden.

Wenn die (Ex-)Freundin beim Chef petzt

Exfreundin Freundin Kollegen Chef petzen
Vertrauliche Gespräche unterliegen dem Schutz des Persönlichkeitsrechts

Lästern Sie gern mal mit Kollegen über Ihren Chef? Gut heißen kann man das natürlich nicht. Und nett ist es auch nicht gerade. Und ob es zu einem guten Arbeitsklima beiträgt, ist auch eher fraglich. Allerdings gibt es auch eine gute Nachricht. Gekündigt werden kann Ihnen deshalb nicht.

Gelästert hat auch ein Oberarzt aus Trier. Er „sprach“ mit einer Kollegin per SMS über seinen Chef, den Chefarzt. Ein „autistisches krankes Arschloch“ sei der Chef, schrieb der Arzt seiner Kollegin. Doch anstatt mitzulästern, machte die Kollegin etwas ebenso Unkollegiales. Sie ging zum besagten Chef und petzte, woraufhin dem Oberarzt ordentlich gekündigt wurde. Der Gekündigte wollte dies nicht akzeptieren und hielt die Kündigung für unwirksam.